Einzeller


GIARDIEN

sind Einzeller, die im Darm leben. Sie scheiden infektiöse Dauerformen aus, es kommt zu einer Infektion der Umgebung. DIe Zysten sind sehr widerstandsfähig (sind in kaltem Wasser oder  feuchter Umgebung über Monate lang infektiös; Trockenheit und Hitze wiederum lassen sie schnell absterben.

Giardien verursachen bei den Katzen hartnäckigen, wechselnden, schleimigen Durchfall, wenn die  Immunsituation geschwächt ist, kann dieser auch blutig sein.

Kohlenhydtratreiche Nahrung unterstützt die Vermehrung, daher die Ernährung auf leicht verdauliche kohlenhydratarme Diät umstellen!

Eine Therapie erfolgt mit  Metronidazol (Ipronidazol, Tinidazol, Carnidazol), die Umgebung, Toilette, Schlafplätze müssen mit heißem Dampf gereinigt werden.

QUELLEN:

Giardien bei Hund, Katze und Mensch: Auf dem Weg zur Weltherrschaft?

Katzenschutzbund Köln

Giardien und Würmer – Gefahr für Mensch und Tier

www.naturheilkunde-bei-tieren.de

Giardien: Wichtige Durchfallerreger

Laboklin


KOKZIDIEN

sind einzellige Lebewesen, die sich jede einzeln in eine Zelle der Darmwand ihrer Wirte bohren und deren Inhalt fressen, so dass die Zellen absterben. Die Einzeller sind sehr widerstandsfähig, sie überleben Kälte und gängige Putzmittel. Hitze wird ihnen erst ab 55 Grad Celsius gefährlich, deswegen wird auch im Falle einer Erkrankung die Dampfreinigung und das Auskochen empfohlen.

Bei Katzen gibt es eine Vielzahl von Kokzidien  z.B. Isospora, Sarcosporinien sowie Toxoplasma gondii.

Isospora kann die Ursache für schweren (evtl. blutigen) Durchfall sein, der nicht behandelt zur Schwächung und Austrocknung führen und besonders bei jungen oder schwachen Katzen schlimmstenfalls sogar tödlich enden kann.

Eine Behandlung mit den Medikamenten TSO, Kokzidiol, Metronidazol, oder Baycox 5% durchgeführt. Die gründliche, mehrmalige Reinigung von Schlafstätten, Futternäpfen, Transportboxen, Toilette usw. mit einem Dampfstrahler ist anzuraten!

QUELLEN:

Katzenschutzbund Köln

Bekämpfung von intestinalen Protozoen bei Hunden und Katzen

Kleintierpraxis am Hafen

www.parasitenfrei.de

Darmparasitosen bei Hund und Katze

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose wird durch den Erreger Toxoplasma gondii hervorgerufen, der zu den Kokzidien und damit zu den Potozoen zählt. Es handelt sich um einzellige Parasiten, die sich geschlechtlich (in der Katze) und ungeschlechtlich (in Zwischenwirten) vermehren.

Die Hauskatze und wenige andere Feliden (in Europa der Luchs und die Wildkatze) sind die einzigen Endwirte der Toxoplasmen.

Toxaplasma gondii ist weltweit sehr verbreitet: Katzen in Mitteleuropa sind zu 20-90% infiziert, nahezu alle Schafe und Ziegen mit Weidegang in Deutschland. Wohnungskatzen, die nur gekochtes Fleisch/ Dosenfutter bekommen, sind seltener infiziert. Eine Katze bleibt mindestens 1,5 Jahre infiziert (wahrscheinlich lebenslang), in denen eine Oozysten-Ausscheidung immer wieder möglich ist. Die Katze infiziert sich eher durch Zysten aus Zwischenwirten als durch Oozysten aus der Umwelt.

Als Zwischenwirte kommen fast alle Warmblüter, z.B. Nager, (Wild-)Schwein, Schaaf, Ziege, Pferd, Mensch, aber auch Würmer, Schnecken usw. in Frage.

Eine Infektion mit Toxoplasmose verläuft bei gesunden Lebewesen meistens unauffällig. Da Hamster und Mäuse eine hohe Empfänglichkeit aufweisen, erkranken sie häufiger auch sichtbar. Ebenso verhält es sich mit immunschwachen Individuen, solchen, die gleichzeitig andere Infektionen haben (b. Menschen z.B. AIDS) oder medikamentös (z.B. mit Kortikosteroiden) behandelt werden und trächtigen Tieren. Die hormonelle Umstellung am Ende der Trächtigkeit kann eine neue und wiederkehrende Infektion begünstigen.

Symptome einer akuten Toxoplasmose bei der Katze können Fieber, Durchfall, Inappetenz sowie Organnekrosen (Zerstörung von Zellen/ Gewebe) sein. Diese Nekrosen treten am häufigsten in der Leber auf, betreffen aber auch die anderen Organe sowie die Plazenta.

Die geschlechtlicher Vermehrung der Toxoplasmen und damit die Ausscheidung der infektiösen Oozysten erfolgt ausschließlich in der Katze. Die Oozysten sporulieren 2-4 Tage nach der Ausscheidung und sind dann hoch infektiös und widerstandsfähig. Bei ausreichend Feuchtigkeit bleiben sie in der Umwelt über 1 Jahr lang ansteckend, bei +4°C mindestens 3 Wochen, bei -18°C etwa 3 Tage. Nicht sporulierte Oozysten und andere Entwicklungsstadien der Toxoplasmen, die in der Katze vorhanden sind führen durch Kontakt mit ihnen nicht zur Infektion, da sie sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen sind.

Die ungeschlechtliche Vermehrung im Gewebe der Zwischenwirte und Katzen ruft eine Zystenbildung hervor. In diesen Zysten befinden sich viele infektiöse Erreger. Durch sie erfolgt die Ansteckung der Katze und weiterer Zwischenwirte, wenn z.B. eine infizierte Maus von einer Katze gefressen wird oder der Mensch rohes Fleisch isst.

Erstinfektion der Mutter in der Schwangerschaft ruft bei 45-69% der Föten eine Infektion und damit schwerste Schädigungen oder Aborte/ Fehlgeburten hervor. Die Infektion erfolgt über rohes Fleisch (auch Schmierinfektionen beim Zubereiten), unbehandelte Milch oder Oozysten aus dem Katzenkot.

Eine direkte Ansteckung über Sekrete (Nasenausfluss, Speichel) und Exkrete (Harn) ist nicht möglich!

Oozysten bleiben ca. 5 Jahre in der Umwelt infektiös, bei -18°C ca. 2 Monate, bei +35°C ca. 5 Wochen, ab +55°C wenige Minuten.

Maßnahmen

  • Fleisch mind. 3 Tage einfrieren vor dem Füttern/ Essen
  • Katzenklo täglich reinigen; Dampf oder kochendes Wasser darin stehen lassen, bevor Oozysten sporulieren, Handschuhe tragen!
  • Vorsicht bei Schmierinfektionen bei Gartenarbeit, auf Spielplätzen, dem Zubereiten von rohem Fleisch
  • Handelsübliche Desinfektionsmittel sind nutzlos gegen die Oozysten
  • Dampfreiniger sind sinnvoll!

Tests:

  • Blutuntersuchung der Katze: hat sie Toxoplasmose-Antikörper, hatte sie schon Kontakt mit dem Erreger, scheidet aber keine ansteckenden Oozysten mehr aus
  • Kotuntersuchung: ist die Katze Antikörper-negativ, hatte sie noch keinen Toxoplasmen-Kontakt. Mit der Kotuntersuchung stellt man fest, ob die Katze aktuell Oozysten ausscheidet. Falls ja, besteht für 2-4 Wochen Ansteckungsgefahr. Falls nein, sollte die Katze regelmäßig wieder untersucht werden und das Fressen von rohem Fleisch und Nagern unterbleiben!

Entgegen der leider immer noch weit verbreiteten gegenteiligen Meinung ist die Abschaffung der Katze aufgrund einer Schwangerschaft absolut nicht erforderlich!

QUELLEN:

wikipedia

Deutsches Ärzteblatt-Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Toxoplasmose in der Schwangerschaft

Katzenschutzbund Köln 

Würmer


Bei den Katzen spielen in erster Linie Bandwürmer (Cestoden) und Fadenwürmer  (Nematoden) eine Rolle.

Nach den Infektionswegen unterscheidet man grundsätzlich folgende Infektionsmöglichkeiten:

  • Ansteckung durch Mund oder Nahrung (orale Infektion)
  • Ansteckung durch die Haut (perkutane Infektion)
  • Ansteckung über die Mutter (intrauterine und laktogene Infektion)

Bei den Bandwurminfektionen muss zwischen dem Befall mit adulten Bandwürmern und dem Befall mit ihren Entwicklungsstadien unterschieden werden. Ersteres spielt bei Katzen die weitaus größere Rolle. Die Schadwirkung der adulten Bandwürmer ist gering, nur bei stärkerem Befall können aufgrund des Nährstoffentzugs Appetitlosigkeit, Abmagerung und struppiges Fell auftreten. Die aus dem Anus wandernden Glieder können Juckreiz und damit Rutschen auf dem Hinterteil auslösen.

Zeit v. Infektion bis Ausscheidung ansteckungsfähiger Eier: 2-12 Wo. je nach Art

Zur Behandlung und Prophylaxe des Bandwurms wird u.a. Praziquantel eingesetzt.

Zu den Fadenwürmern zählen u.a. Spulwürmer und Hakenwürmer.  Die Spulwürmer (Toxocara) haben verschiedene Schlupfverläufe:

  • direkter Schlupf aus Eiern im Magen der Katze (selten)
  • Schlupf im Dünndarm, Wanderung durch Organe, über Trachea (Luftröhre) zurück in Darm -> Wurm
  • Schlupf im Darm, Wanderung über Lunge in Muskulatur der Katze, Abkapselung, Reaktivierung durch Hormone in Trächtigkeit-> galaktogene Übertragung (über die Muttermilch der Kätzin

Zeit v. Infektion bis Ausscheidung ansteckungsfähiger Eier: 3-10 Wo.

Für die Behandlung gegen Spulwürmer sind in Deutschland für Hauskatzen Arzneimittel auf der Basis von Emodepsid, Fenbendazol, Flubendazol, Mebendazol, Milbemycinoxim, Moxidectin, Pyrantel und Selamectin zugelassen.

Hakenwürmer werden meist über die Nahrungsaufnahme (z.B. Mäuse) aufgenommen. Die Infektion mit Hakenwürmern bleibt bei Katzen häufig symptomlos. Bei stärkerem Befall können sie Abmagerung, Blutarmut oder Durchfall auslösen. Der Nachweis der Infektion erfolgt wie bei Spulwürmern über den Nachweis der Eier im Kot mittels Flotationsverfahren.

Zeit v. Infektion bis Ausscheidung ansteckungsfähiger Eier: 2,5-3 Wo.

Für die Behandlung gegen Hakenwürmer werden die gleichen Mittel wie bei Spulwürmern eingesetzt.

Thermische Therapie:

Einfrieren ist nicht geeignet (beachte: eingefrorenes Frischfleisch ist keine Garantie für Wurmfreiheit!), da Wurmeier und andere Dauerformen nicht abgetötet werden.

60°C-100°C über einige Minuten tötet alle vegetativen Stadien von Bakterien, Viren, Pilzen + Oozysten, Eier, Trophozoiten, Zysten etc. aller Parasiten -> Dampfreiniger nutzen!

Bekannte Wurmmittel:


Gegen Spul- und Hakenwürmer

Gegen Bandwürmer

Gegen Spul-, Haken- und Bandwürmer (nicht immer gegen alle Bandwurmarten!)


Stronghold / Selamectin(gegen Spul- und Herzwurm)

Banminth / Pyrantel (gegen Spul- und Hakenwürmer; auch bei tragenden und säugenden Kätzinnen einsetzbar)

Helmex / Pyrantel (gegen Spul- und Hakenwürmer; auch bei tragenden und säugenden Kätzinnen einsetzbar, stammt aus der Humanmedizin

Droncit / Praziquantel

Flubenol P / Flubendazol

Drontal / Praziquantel + Pyrantel (gegen Dipylidium, Taenia, Echnococcus, Toxocara, Ancylostoma; nicht bei tragenden Kätzinnen einsetzen!)

Milbemax / Milbemycin + Praziquantel (gegen Dipylidium, Taenia, Echnococcus, Toxocara, Ancylostoma; auch bei tragenden und säugenden Kätzinnen einsetzbar)

Profender Spot On / Praziquantel + Emodepsid (nicht unter 8 Wochen verabreichen! verursacht Haarverlust, Juckreiz, Entzündung an Applikationsstelle; auch bei tragenden und säugenden Kätzinnen einsetzbar)

Panacur Pet Paste /Fenbendazol (nur gegen Taenia u. Spul- u. Hakenwürmer)

Nebenwirkungen der Entwurmungsmittel (lt. Herstellerangabe):

  • Praziquantel (Milbemax, Drontal, Droncit, Profender): sehr gut verträglich/ keine Nebenwirkungen bekannt
  • Fenbendazol (Panacur): Erbrechen, leichter Durchfall
  • Flubendazol (Flubenol P): Speicheln
  • Pyrantel (Drontal, Helmex, Banminth): sehr gut verträglich/ keine Nebenwirkungen bekannt
  • Selamectin (Stronghold): Haarausfall, Reizung d. Haut, neurolog. Ausfälle (auch Krampfen)
  • Milbemycin (Milbemax): Lethargie, Ataxie, Muskelzittern, Erbrechen, Durchfall

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QUELLEN:

HINTERGRUNDINFORMATION ÜBER SPULWÜRMER

www.msd-tiergesundheit.de

parasitenfrei.de

www.purina.de

wikipedia

www.tiermedizinportal.de

katzenschutzbund-koeln.de

Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin, Johannes Eckert 2008

Krankheiten der Katze, Regine Ribbek, Steffen Rehbein:. 2005

Veterinärmedizinische Parasitologie, Thomas Schnieder 2006

Flöhe


(C) wikipedia

Flöhe bilden eine Ordnung in der Klasse der Insekten und gehören zu den Parasiten. Sie vermehren sich bereits ab einer Temperatur von 5 Grad Celsius. Flöhe können bei Freiläufern und reinen Stubentigern vorkommen (sie werden von Menschen oder anderen Haustieren mitgebracht). Ca. 5% der Population sind erwachsene Flöhe, der Rest sind Entwicklungsstadien, sie gehen nur zur Nahrungsaufnahme auf Katze. Ein Weibchen kann erst nach Blutmahlzeit Eier ablegen (bis zu 5000Stk.).

Mittel zur Flohbekämpfung:

  • Flohshampoo
  • Flohhalsband (Serestro-Halsband)
  • Flohspray
  • Am wirksamsten im Moment Selamectin (Stronghold), Indoxacarb (Activyl, Imidacloprid/ Flumethrin)
  • Es gibt schon sehr hohe Resistenzrate bei Fipronil (Frontline, Effipro)!
  • (Bravecto für kleine Hunde -> hat noch keine Zulassung für Katzen!)
  • Tabletten (Capstar)
  • Spray (von Virbac für die Wohnung)
  • Antiparasitikum (Indorex® duo-aktiv Fogger von Virbac)

Weitere Maßnahmen:

  • Immer eine Umgebungsbehandlung mit in Betracht ziehen, da Eier, Larven, Puppen im Teppich, Sofa, Decke etc. sind.
  • Teppiche, Betten und Polstermöbel saugen. Beutel in Plastiktüte stecken und direkt in den Hausmüll geben oder im Eisfach aufbewahren. Böden regelmäßig wischen.
  • Alles Waschbare, vor allem in der Nähe der Haustiere/Schlafkörbe/Schlafplätze, so heiß wie möglich und regelmäßig waschen.
  • Nachts eine Flohfalle aufstellen: Einen Teller mit Seifenwasser füllen und in die Mitte eine brennende Kerze stellen. (Die Flöhe werden durch Wärme, Licht und CO2 der Kerze angezogen, fallen ins Wasser und ertrinken, weil sie in Seifenwasser nicht schwimmen können.)
  • Tiere regelmäßig mit einem Flohkamm kämmen, dabei den Kamm häufig in eine Schale mit Wasser und etwas Spülmittel oder Seife tauchen.

QUELLEN:

Parasitenfrei

Wikipedia Katzenfloh

www.tierarztpraxis-in-halle.de

www.med-etc.com

www.seresto.at

Hundeflohmittel/Katzenflohmittel im Test

Christian Epe, Monika Linek: Flohbefall und FAD bei Hund und Katze. In: Der praktische Tierarzt. Nr. 88, 2007, Supplement 1, S. 8–14

Ohrmilben


Ohrmilben sind kleine, weiße Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie besiedeln die äußere Ohrmuschel sowie den Gehörgang der Katze und stechen die Haut an, um an Blut und Lymphflüssigkeit zu kommen. Hierdurch verursachen sie dort heftigen Juckreiz. Meist sind sie mit freiem Auge nicht zu erkennen.

Typische Anzeichen sind:

  • Starker Juckreiz, Kratzen und Kopfschütteln
  • Braunes Ohrsekret (Cerumen)
  • Geröteter Gehörgang
  • Krusten- und Borkenbildung bei lange bestehender Infektion
  • Einseitiger oder beidseitiger Ohrbefall möglich

Ohrmilben holen sich Katzen fast immer bei infizierten Artgenossen. Sie gehen nicht auf den Menschen über.
Kommt es zu Entzündungen, können Schmutz und körpereigene Sekrete besonders bei kleinen Katzen den Gehörgang regelrecht verschließen. Pilze und Bakterien können sich ungehindert ausbreiten.

Die Behandlung erfolgt nach gründlicher Ohrreinigung mit einer Ivermectin-haltigen Salbe zur direkten Auftragung ins Katzenohr. Vorbeugend sollte man die Ohren regelmäßig kontrollieren.

QUELLEN:

Katzenschutzbund Köln - Floh & Co

Ohrmilben bei der Katze: erkennen, vorbeugen und behandeln

Ohrmilben bei Katzen

Ohrräude- Tierarztpraxis Erfurt-Tiergartenstraße

Haarlinge


Haarlinge sind eine Untergruppe der Läuse. Sie können sich auch an Körperöffnungen (Maul, Anus, Scheide) der Katze ansiedeln. Haarlinge ernähren sich von Hautschuppen und den Sekreten, die aus kleinen Wunden austreten und verursachen durch ihr Herumkrabbeln massiven Juckreiz an Kopf, Hals und Rücken.

Katzen infizieren sich meist bei anderen Katzen. Haarlinge gehen nicht auf Menschen über. Bei einem starken Befall kann es zu Haarausfall, Entzündungen und Ekzemen kommen.

Typische Anzeichen sind:

  • Die Katze kratzt sich oft und ausgiebig.
  • Mit einer Lupe kann man die Haarlinge nach dem Kämmen mit dem Flohkamm auch mit bloßem Auge erkennen.

Zur Vorbeugung helfen ebenfalls verschiedene Spot-on-Produkte und Halsbänder (mit Sicherheitsverschluss!). Ein Insektizid – Pulver ( vom Tierarzt ) muss mehrere Male im Abstand von ca. 10 Tagen angewendet werden. Die Behandlungen müssen unbedingt wiederholt werden, da die Eier (Nissen) der Parasiten nicht abgetötet werden. Bei einem Haarlings-Befall bei der Katze empfiehlt es sich, Katzen in der näheren Umgebung, Schlafplätze und eventuell befallene Gegenstände mit zubehandeln.

QUELLEN:

Parasitenfrei

Katzenschutzbund Köln - Floh & Co

Frontline

www.tiermedizinportal.de

VGT Tiergesundheit

Ohrerkrankungen der Kleintiere, Louis N. Gotthelf  2008   

Zecken


(C) wikipedia

Zecken sind wenige Millimeter große Parasiten (Spinnentiere), die an Katzen und anderen Tieren Blut saugen. Sie „lauern“ in Wiesen, Parkanlagen, Wäldern etc.  auf ihre Opfer. Die Zecken krabbeln zunächst einige Zeit auf der Katze herum, um dann durch die Haut zu stechen. Je nach Zeckenart dauert es zwei bis zehn Tage, bis sich die Zecke mit Blut vollgesogen hat.

Einen sicheren Schutz vor Zecken gibt es weder für Menschen noch für Tiere! Eine Vorbeugung kann nur mit den üblichen Flohschutzpräparaten versucht werden, weil für Katzen der bei Hunden gut wirksamen Wirkstoff Permethrin sehr schädlich bis tödlich ist!

Zur Entfernung von Zecken sind die unterschiedlichsten Werkzeuge entwickelt worden. Die Bewährtesten sind:

  • Zeckenentferner: Die Zecke wird durch die Öse umfasst und mit dem schmalen Ende aus der Wunde gezogen. Sehr leichte Anwendung.
  • Insektenpinzette: Die Zecke wird mit der Pinzette am Kopf gegriffen und herausgezogen. Bei korrekter Anwendung und guten Augen sehr effektiv.
  • Zeckenzange: Gut einzusetzen, der Leib der Zecke kann aber leicht gequetscht werden, wodurch das Infektionsrisiko erhöht werden kann.

QUELLEN:

Parasitenfrei

Zecken bei der Katze

www.tierklinik.de

Katzenschutzbund Köln - Floh & Co

Permethrin

International Thai Cats

Wir sind eine unabhängige Gemeinschaft von Züchtern
und Liebhabern der Thaikatze auf internationaler Ebene.